Was sind Stablecoins und wie funktionieren sie?

Kryptowährung hat die Finanzlandschaft revolutioniert und bietet dezentrale, grenzenlose Transaktionen. Ein großes Problem bei traditionellen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum ist jedoch die Preisvolatilität. Hier kommen Stablecoins ins Spiel – eine Art von Kryptowährung, die darauf ausgelegt ist, einen stabilen Wert zu halten und die Vorteile von Krypto ohne extreme Preisschwankungen zu bieten. Aber was genau sind Stablecoins und wie funktionieren sie? Lassen Sie uns dieses Kernthema heute hier bei Toobit Academy erkunden! Schnallen Sie sich an, wir begeben uns auf eine Reise.

Was sind Stablecoins?

Stablecoins sind digitale Vermögenswerte, die an den Wert eines stabilen Reservevermögens gebunden sind, wie z.B. eine Fiat-Währung (USD, EUR), Rohstoffe (Gold, Silber) oder sogar andere Kryptowährungen. Sie zielen darauf ab, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren: die Sicherheit und Effizienz der Blockchain-Technologie mit der Stabilität traditioneller Finanzanlagen.
Im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum, die Preisschwankungen von 10% oder mehr an einem einzigen Tag erleben können, bieten Stablecoins einen vorhersehbaren Wert, was sie nützlich für alltägliche Transaktionen, Überweisungen und als Wertspeicher macht.

Arten von Stablecoins

Stablecoins können basierend auf dem zugrunde liegenden Mechanismus, der zur Aufrechterhaltung ihrer Stabilität verwendet wird, kategorisiert werden:
  1. Fiat-besicherte Stablecoins Diese Stablecoins sind 1:1 durch eine Reserve traditioneller Währung gedeckt, die in einer Bank oder Finanzinstitution gehalten wird. Zum Beispiel gibt es für jeden ausgegebenen 1 USDT (Tether) angeblich 1 USD in Reserve. Beispiele umfassen:
    1. USDT (Tether)
    2. USDC (USD Coin)
    3. BUSD (Binance USD)
  2. Krypto-besicherte Stablecoins Diese Stablecoins sind durch andere Kryptowährungen statt durch Fiat-Geld gedeckt. Um die Volatilität von Krypto-Vermögenswerten auszugleichen, sind diese Stablecoins oft überbesichert. Zum Beispiel erfordert DAI, ein dezentraler Stablecoin, dass Benutzer mehr Ethereum sperren, als der Wert von DAI, den sie prägen.
    1. DAI (MakerDAO)
    2. sUSD (Synthetix USD)
  3. Algorithmische Stablecoins Diese Stablecoins halten ihren Wert durch algorithmische Mechanismen statt durch direkte Besicherung. Sie verwenden Smart Contracts, um Angebot und Nachfrage zu steuern, das Token-Angebot zu erweitern oder zu verringern, um den Preis zu stabilisieren. Algorithmische Stablecoins waren jedoch Gegenstand von Kontroversen und Instabilität, wie der Zusammenbruch von TerraUSD (UST) im Jahr 2022 zeigt.
    1. FRAX (Frax Finance)
    2. UST (TerraUSD) – Gescheitertes Modell

Wie funktionieren Stablecoins?

Stablecoins arbeiten je nach Typ mit unterschiedlichen Mechanismen:
  • Fiat-gestützte Stablecoins funktionieren über zentrale Einheiten, die Reserven halten und Stablecoins basierend auf der Nachfrage der Benutzer ausgeben oder einlösen.
  • Krypto-gestützte Stablecoins verwenden Smart Contracts, um Sicherheiten zu sperren und neue Münzen zu prägen, mit Mechanismen, die sicherstellen, dass das Sicherheitenverhältnis stabil bleibt.
  • Algorithmische Stablecoins passen Angebot und Nachfrage autonom durch Smart Contracts an, obwohl ihr Erfolg stark davon abhängt, das Vertrauen der Investoren aufrechtzuerhalten.

Warum sind Stablecoins wichtig?

Stablecoins spielen aus mehreren Gründen eine entscheidende Rolle im Kryptowährungs-Ökosystem:
  1. Reduzierte Volatilität – Sie bieten einen sicheren Hafen vor den Preisschwankungen traditioneller Kryptowährungen.
  2. Effiziente Transaktionen – Sie ermöglichen schnellere und günstigere grenzüberschreitende Zahlungen im Vergleich zu traditionellen Banksystemen.
  3. DeFi und Yield Farming – Stablecoins dienen als Grundlage für dezentrale Finanzanwendungen (DeFi), die es Benutzern ermöglichen, Zinsen zu verdienen, sicher zu verleihen und zu leihen.
  4. Überweisungen – Sie bieten eine effiziente Möglichkeit für Menschen, Geld ohne hohe Gebühren über Grenzen hinweg zu senden.

Risiken und Herausforderungen von Stablecoins

Während Stablecoins viele Vorteile bieten, gehen sie auch mit Risiken einher:
  • Zentralisierungsrisiken – Fiat-gestützte Stablecoins werden oft von zentralen Einheiten kontrolliert, was Bedenken hinsichtlich Transparenz und Regulierung aufwirft.
  • Regulatorische Unsicherheit – Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden nehmen Stablecoins zunehmend unter die Lupe, da sie Auswirkungen auf die traditionelle Finanzwelt haben.
  • Peg-Stabilitätsrisiken – Einige Stablecoins haben es nicht geschafft, ihre Bindung aufrechtzuerhalten, was zu Verlusten für Inhaber führte, wie beim Zusammenbruch von TerraUSD (UST) zu sehen war.

Die Zukunft der Stablecoins

Mit dem Wachstum der Kryptowährungsakzeptanz werden Stablecoins wahrscheinlich eine noch größere Rolle in der globalen Finanzwelt spielen. Regierungen erforschen Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs), die ähnlich wie Stablecoins funktionieren, aber von Zentralbanken ausgegeben werden. Darüber hinaus wird regulatorische Klarheit die Zukunft privater Stablecoin-Emittenten gestalten.

Fazit

Stablecoins überbrücken die Lücke zwischen traditionellem Finanzwesen und Kryptowährung und bieten Stabilität in einem hochvolatilen Markt. Während sie erhebliche Vorteile in Zahlungen, Handel und DeFi-Anwendungen bieten, sind sie nicht ohne Risiken. Das Verständnis, wie Stablecoins funktionieren und welche potenziellen Herausforderungen sie mit sich bringen, ist entscheidend für jeden, der sich in der sich entwickelnden Welt der digitalen Finanzen zurechtfinden möchte.
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